Pflegegeld: Eine umfassende Erklärung zu Definition und Voraussetzungen

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Pflegegeld: Alles, was du wissen musst

Eine umfassende Erklärung zu Definition und Voraussetzungen

Einleitung:
Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen, und wenn sie eintritt, stehen viele Familien vor großen Herausforderungen – emotional, physisch und nicht zuletzt finanziell. Eine wichtige Unterstützung in dieser Situation ist das Pflegegeld. Doch was genau ist Pflegegeld, wer hat Anspruch darauf, und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? In diesem Blog-Post gehen wir diesen Fragen auf den Grund und bieten eine klare Erklärung zu Definition und Voraussetzungen des Pflegegeldes.

Was ist Pflegegeld?

Bei dem Pflegegeld handelt es sich um eine monatliche Sozialleistung der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung. Das Pflegegeld dient somit Pflegebedürftigen, die sich zu Hause von Angehörigen, Bekannten oder Freunden pflegen oder betreuen lassen. Laut dem Pflegeversicherungsgesetz kann das Pflegegeld für selbst beschaffte Hilfen genutzt werden, wie zum Beispiel für den Einsatz von pflegenden Angehörigen, Freunden oder Bekannte, welche als tägliche häusliche Pflege dienen.

Wer hat somit Anspruch auf Pflegegeld?

Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Leistungen der Pflegekasse ist ein anerkannter Pflegegrad. Zudem muss die häusliche Pflege durch Angehörige, Freunde oder andere nicht professionelle Pflegepersonen betreut werden. Somit darf das Geld nur in Anspruch genommen werden, wenn die pflegende Tätigkeit durch eine Person im näheren Umfeld ausgeübt wird und nicht Leistung eines Pflegedienstes ist. Das Pflegegeld wird monatlich an den Pflegeversicherten überwiesen, welches ihm ermöglicht, selbst darüber zu verfügen. In den meisten Fällen zahlt der Pflegebedürftige das Geld an seine zu pflegende Person als Anerkennung aus. Wichtig ist dabei, dass die pflegende Person nur bis zu 30 Std. erwerbstätig sein darf.

Gibt es Kriterien für die Auszahlung des Pflegegeldes an Familienangehörige?

Teilzeit-Erwerbstätigkeit: Die pflegende Person darf nicht Vollzeit arbeiten und muss weniger als 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sein.
Rentenversicherungsbeiträge: Unter diesen Voraussetzungen zahlt die Pflegeversicherung auch Beiträge in die Rentenversicherung der pflegenden Person ein.
Gesetzlicher Schutz: Viele nicht- oder teilzeitbeschäftigte Pflegepersonen sind durch die gesetzliche Rentenversicherung geschützt.
Höhe des Pflegegeldes: Das Pflegegeld, dessen Höhe vom Pflegegrad des Familienmitglieds abhängt, wird auf Basis der jährlich neu festgelegten Bezugsgröße in der gesetzlichen Sozialversicherung berechnet.
Geteilte Pflege: Die Pflege kann auch mit einem weiteren Familienangehörigen geteilt werden, wenn die Pflege nicht alleine abgedeckt werden kann.
Mindestpflegeaufwand: Die Pflege muss mindestens 10 Stunden pro Woche, verteilt auf wenigstens zwei Tage, ausgeübt werden.
Erwerbstätigkeitsgrenze: Auch bei geteilter Pflege darf die Erwerbstätigkeit 30 Stunden pro Woche nicht überschreiten.

Mein Fazit: Pflegegeld ist eine wesentliche Unterstützung für viele Familien, die sich um ein pflegebedürftiges Familienmitglied kümmern. Es bietet finanzielle Entlastung und trägt dazu bei, dass Pflegebedürftige so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Die Beantragung und der Erhalt von Pflegegeld sind jedoch an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Es ist wichtig, sich gut zu informieren und bei Bedarf professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. 

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Hi, ich bin Bianca

die Gründerin von Save Prepared by Herzensmenschen und Bundesvorsitzende für Gesundheit und Pflege der Bundesverbraucherhilfe

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